Amsterdam bietet verschiedene Formen der Unterkunft an – von der Notübernachtung bis hin zu langfristigen Betreuungsplätzen, für die eine soziale Aufnahmegenehmigung erforderlich ist. Nach einer Prüfung durch die GGD und die Gemeinde wird entschieden, welche Unterstützung jemand braucht: intensive Begleitung, betreutes Wohnen oder einen Schritt in Richtung Selbstständigkeit.
Die Menschen, die Denice und Thomas treffen, sind sehr unterschiedlich. Einige finden innerhalb eines Jahres eine Wohnung, andere benötigen mehrere Jahre Unterstützung. „Manchmal ist es schon ein Erfolg, wenn jemand einfach wieder durchatmen kann“, sagt Denice.
Der Abend verlief anders als geplant. Es gingen Krisenmeldungen ein: ein verwirrter Mann aus Norwegen im Rollstuhl und später ein Mann aus Deutschland, der seit Jahren in den Niederlanden obdachlos ist. Gemeinsam mit dem Krisendienst suchten wir sie auf – in der Hoffnung, etwas Ruhe zu bringen.
Solche Situationen zeigen, wie unvorhersehbar diese Arbeit ist – und wie wichtig Flexibilität und Menschlichkeit bleiben.
Genau das treibt Denice und Thomas an. Sie bieten mehr als praktische Hilfe – sie sind manchmal die einzigen vertrauten Gesichter im Leben eines Menschen.
Nachts zu arbeiten bedeutet, ständig improvisieren zu müssen. Behörden sind geschlossen, Situationen ändern sich schnell, und Notfälle können jederzeit auftreten. Und doch gibt es viel Wärme. Die meisten Menschen, denen Denice und Thomas begegnen, sind dankbar – für ein offenes Ohr, ein Lächeln, einen Moment der Menschlichkeit.
Ihre Arbeit fühlt sich manchmal an wie ein endloser Kampf, und doch steckt darin so viel Hoffnung. Jeder Shelterbag, jedes Gespräch, jede kleine Geste macht einen Unterschied.
Viele obdachlose Menschen besitzen keinen Ausweis, keine Bankkarte und keine Krankenversicherung. Das Team hilft bei diesen grundlegenden Dingen, organisiert Termine bei Ämtern und verteilt – wenn nötig – Shelterbags und Sheltersuits.
Diese Hilfe wird mit Bedacht gewährt: Jede Unterstützung wird sorgfältig dokumentiert, um Fairness zu gewährleisten und Missbrauch zu verhindern.
Nachts wird die Stadt still, doch die Arbeit von Teams wie HVO-Querido geht weiter. Sie sind die Verbindung zwischen Straße und Hilfe, zwischen Hoffnungslosigkeit und Zuversicht. Die Sheltersuit Foundation unterstützt sie mit Wärme und Schutz – im wahrsten Sinne des Wortes.
Hilf mit, diesen Unterschied zu machen. Spende noch heute und gib einem Menschen die Chance auf Ruhe, Sicherheit und Würde. Jetzt spenden – gemeinsam überbrücken wir die Kluft.